Aptli

Außendienst

Im Außendienst kartieren, verwalten und analysieren Sie die physische Infrastruktur, an der Ihr Team arbeitet. Zeichnen Sie Punkte, Linien und Polygone, die reale Assets darstellen — Versorgungsmasten, Kabelstrecken, Versorgungsgebiete — ordnen Sie sie in standardisierten Layern an und arbeiten Sie mit Ihrem Team mittels versionskontrollierter Offline-Bearbeitung zusammen.

Kernkonzepte

Features — Geografische Objekte auf der Karte

  • Punkte (Masten, Anlagen, Gebäude)
  • Linien (Kabel, Rohrleitungen, Straßen)
  • Polygone (Versorgungsgebiete, Parzellen, Gebäude)

Layer — Standardisierte Feature-Sammlungen

  • Alle Features in einem Layer teilen dasselbe Schema
  • Definiert verfügbare Eigenschaften, Stile und Symbole
  • Beispiele: Versorgungsmasten, Glasfaserkabel, Versorgungsgebiete

Schaltpläne — Beziehungsdiagramme zwischen Features

  • Logische Verbindungen (nicht nur räumliche Nähe)
  • Kapazitätsmodelle, Schaltkreisdiagramme, Netzwerktopologie
  • Versionskontrolliert wie Features

Importe — Externe Daten in Aptli einbringen

  • GeoJSON (Standard)
  • ESRI File Geodatabase (serverseitige Konvertierung)
  • CSV mit Koordinaten (automatische Konvertierung in GeoJSON)

Mobile PWA — Schnittstelle für Außendienstmitarbeiter

  • Scanner für QR codes
  • Schnelle Auftrags-/Berichtserstellung
  • Kartenansicht mit Offline-Kachel-Caching
  • GPS-basierte Feature-Erstellung

Versionierte Workflows

Versions-/Commit-Ablauf:

Entwurf erstellt → Offline bearbeiten → Übertragen → Konfliktprüfung → Version komprimiert
       ↓                  ↓                ↓              ↓                    ↓
Für andere        Nur lokal         Für alle       Zusammenführen     Historischer Status
nicht sichtbar    sichtbar          sichtbar       oder Zurücksetzen   dauerhaft erhalten

GIS-Features verwenden ein Versions-/Commit-System:

Gründe für die Versionierung:

  • Gemeinsame Offline-Bearbeitung (U-Bahntunnel, abgelegene Standorte)
  • Erkennung räumlicher Konflikte (sich überschneidende Infrastruktur)
  • Batch-Operationen (gesamte Netzsegmente neu gestalten)
  • Rollback-Funktion (Infrastrukturänderungen rückgängig machen)
  • Nahezu permanente Einbauten (Masten werden selten bewegt)

Versionskomprimierung:

  • Versionen werden nie gelöscht (nur komprimiert)
  • Historische Zustände sind jederzeit rekonstruierbar
  • Unterstützt Compliance (Nachweis, was wann existierte)
  • Prüfpfad für Infrastrukturänderungen

Unveränderlichkeit:

  • Übertragene Feature-Änderungen bleiben dauerhaft erhalten
  • Entwürfe/nicht übertragene Änderungen können verworfen werden
  • Soft-Deletes für Features (konfigurierbare Aufbewahrungsdauer)
  • Löschungsdatensätze bleiben im Versionsverlauf erhalten

Multi-Monitor-Workflows

Der Außendienst profitiert von mehreren Bildschirmen:

Typische Konfiguration:

  • Bildschirm 1: Kartenansicht (Features, räumliche Beziehungen)
  • Bildschirm 2: Feature-Detailformulare (Eigenschaften, Bearbeitung)
  • Bildschirm 3: Referenzdaten (Layer-Definitionen, Standards)

Popout-Fenster:

  • Jedes schwebende Fenster kann in ein separates Browserfenster ausgekoppelt werden
  • Reaktiv: Änderungen in der Hauptsitzung sind im Popout-Fenster sichtbar
  • Ermöglicht bildschirmübergreifendes Drag-and-Drop

Drag-and-Drop:

  • Features zwischen Kartenfenstern verschieben
  • Benutzer/Ressourcen in Feature-Eigenschaften ziehen
  • Funktioniert über Browser-Tabs und Popout-Fenster hinweg

Versionskontrollen

Versions-Symbolleiste mit Rückgängig/Wiederholen/Neu synchronisieren/Einreichen und Datentransfer-Steuerelementen (Import/Export)

Alle Kartenbearbeitungssitzungen verfügen über Versionskontrollen, die oben links auf der Kartenseite deutlich sichtbar angezeigt werden:

Primäre Steuerelemente:

  • Rückgängig — Die letzte Änderung in der aktuellen Sitzung rückgängig machen
  • Wiederholen — Eine rückgängig gemachte Änderung erneut anwenden
  • Neu synchronisieren — Daten vom Server neu laden, nicht übertragene Änderungen verwerfen
  • Einreichen — Alle nicht übertragenen Änderungen an den Server senden

Badge für nicht gespeicherte Änderungen:

  • Orangefarbenes Badge zeigt die Anzahl der nicht gespeicherten Änderungen an
  • Erscheint auf der Schaltfläche „Ausgewählte Features"
  • Wird beim Arbeiten reaktiv aktualisiert

Admin-Überprüfung: Nicht-Administratoren müssen einen Commit beantragen; Administratoren übernehmen die Genehmigung auf der Seite Admin → Versionen (Warteschlange).

Daten exportieren: Verwenden Sie die Schaltfläche „Datentransfer" neben den Steuerelementen, um sichtbare, ausgewählte oder mit dem Lasso markierte Features als GeoJSON herunterzuladen (nur Desktop).

Duale Workflows:

Direkte Bearbeitung — Schnelle Bearbeitungen an Ort und Stelle (Features ziehen, Eigenschaften bearbeiten)

Zeichnungs-Staging — Komplexe Operationen (Importe, Geometrieneugestaltung, Stapelbearbeitung)

  • Blaue Elemente: Ihre Auswahl wurde in den Zeichnungsstaging-Bereich geladen
  • Orangefarbene Elemente: Konflikte von anderen Benutzern (schreibgeschützt)
  • Schaltfläche „In Zeichnung laden": Tabellenauswahl in den Zeichnungsstaging-Bereich verschieben für erweiterte Bearbeitungen

Weitere Informationen finden Sie unter Versionsverwaltung.

Abschnitte

  • Versionsverwaltung — Einreichen, Rückgängigmachen, Konfliktlösung, Offline-Bearbeitung
  • GIS-Dateiimporte — GDB-, SHP-, GeoPackage-, DXF-, DGN-Dateien importieren
  • KI-Assistent — KI-Toolbar, Karten-Lasso-Abfragen, Schaltplan-KI, Spaltenzuordnung
  • Schaltpläne — Beziehungen und Netzwerktopologie modellieren
  • Mobile PWA — Mobile Schnittstelle für Außendienstmitarbeiter